Wieder durch einen Artikel auf Martin Gommels Blog (kwerfeldein) bin ich mit dem Thema Tod konfrontiert worden.
Der Link zu Romain Blanquarts Essays: http://www.romainblanquart.com/Roro/Bride_1.html sowie http://www.romainblanquart.com/Roro/Maddie_00.html
Die Fotos auf der Seite von Romain sind erstklassig! Besser hätte man sie nicht machen können! Aber es bleibt bei mir die Frage, gehören solch intime Fotos und was ist intimer als der Prozess des Sterbens, gehören sie wirklich ins Internet?!
Man kann an diesem Punkt sicherlich damit argumentieren, dass der Tod zu unser aller Leben dazu gehört, ein Teil unser aller Leben ist. Ich bin mir vollkommen darüber bewusst, dass jede Sekunde eine Vielzahl von Menschen ihr Leben verliert, aus ganz unterschiedlichen Gründen…
Ich hatte immer schon einen großen Respekt vor dem Tod, seit dem mein Sohn auf der Welt ist hat der Tod, vor allem der frühzeitige Tod bspw. mein Tod eine ganz andere Bedeutung und Dimension erhalten. Der Tod meines Sohnes ist für mich unvorstellbar!
Seit dem ich meiner Oma eine Woche beim sterben zugeschaut habe, ist meine Angst vor dem Tod noch gewachsen! Auch mein Glaube daran, dass der Tod nicht alles sterben lässt und es “irgendetwas” danach geben wird, nimmt mir meine Angst nicht.
Immer mehr Menschen so erscheint es mir, erkranken an Krebs und viele sterben daran. Ich kenne kaum noch jemanden, in dessen Familie keine Krebserkrankungen aufgetreten sind. Der Opa meines Sohnes väterlicherseits hatte einen bösartigen Gehirntumor, die Mutter meiner besten Freundin Brustkrebs, die Mutter des besten Freundes meines Sohnes hat vor wenigen Wochen die Diagnose Brustkrebs erhalten etc., sie ist gerade einmal drei Jahre älter als ich! Immer mehr Kinder so scheint es erkranken an Krebs. Die”Volkskrankheit” macht keine Altersunterschiede. Es kann jeden von uns jederzeit treffen!
Wie geht Ihr mit dem Thema Tod um? Gehören solche Fotos für Euch ins web? Über Kommentare von Euch würde ich mich sehr freuen!